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Regeneration

Wiederherstellen, kräftigen, stärken, erneuern, untätig sein. 

Diese und viele weitere Synonyme der Regeneration beschreiben das anpassungsfähige Gleichgewicht von Be - und Entlastung.

Abhängig unserer derzeitigen Lebenssituation wird Dauer, Intensität, sowie Art der Regeneration bestimmt.

Doch wie regenerieren wir richtig?

Wer kennt das nicht? Wir arbeiten die ganze Woche auf das langersehnte Wochenende hin. 

Viele klagen, sie hatten so eine anstrengende Woche, endlich mal wieder Pause, Erholung, einfach mal Nichts tun - und dann? Kommt der Freizeitstress! Eine Verabredung jagt die Nächste, der Sport muss auch auf der Liste abgehakt werden, die Tante die schon so lange auf einen Besuch wartet, die liegengebliebenen Unterlagen der Woche, die erledigt werden müssen und vieles mehr. 

Dazwischen noch den Wochenendeinkauf erledigen, doch wann bleibt eigentlich Zeit zum Kochen ? Dann sicherheitshalber die Tiefkühlpizza noch einpacken oder am Abend, zu erschöpft zum Kochen, den Lieferdienst anrufen. 

Und was bleibt? Keine wirkliche Erinnerung an Erholung am Wochenende? Nur noch 5 Tage durchhalten, dann habt ihr die Chance es erneut zu versuchen :) 

Bei all der Hetzerei wollen wir euch zeigen, mit welchen Lebensmitteln ihr euch schon im Laufe der Woche wiederherstellen,stärken und auftanken könnt, damit ihr erst garnicht oder verspätet in die Erschöpfung gelangt. 

Nutzen wir den bevorsstehenden Herbst mit all seinen Wunderkräften richtig aus - werden wir den Winter fit, munter und gemeinsam überstehen. 

Die Kombination der richtigen Nährstoffe an unseren Bedarf und die derzeitige Umwelt (Stress, Infektanfälligkeit, vermindertes UV-Licht, weniger Bewegung, was für den Körper leztendlich wieder in Stress endet) bestimmen unser Gleichgewicht. 

Bevor ihr am nächsten Wochenende in den Erledigungssamstag startet, geht doch einmal 30 Minuten eher los und gönnt euch einen Bummel über den regionalen Wochenmarkt. 

Hier finden wir tolle, frische und farbenfrohe Lebensmittel, die uns der Herbst schenkt und in der Küche inspirieren.

Nicht so selten entdeckt man Knollen und Wurzeln, die lange durch den Einkauf in Supermärkten und Discountern aus unserer Küche verschwanden. 

Mit Hilfe des regionalen Saisonkalenders haben wir euch eine Auswahl zusammengestellt:

Staudensellerie - auch Bleichsellerie genannt, ist ein echter Schlankheitsfreund und überzeugt mit wenig Kalorien und 90 %igen mineralstoffreichen Wasseranteil.

Da wir in den Wintermonaten dazu neigen, weniger zu trinken regeneriert Sie hervorragend unseren Wasserhaushalt.

Die Sellerie ist besonders reich an Kalium,​​ Natrium, Magnesium und Kalzium und wird wegen ihrer harntreibenden Wirkung auch zum Entschlacken verwendet. 

In puncto Regeneration wird ihr eine entspannende und beruhigende Wirkung aufgrund der sekundären Pflanzenstoffe nachgesagt. 

Mangold - auch Krautstiel genannt, von der weißen, roten und gelben Auswahl an Blättern, sind alle genießbar und wird Mangold ähnlich wie Spinat zubereitet. 

Unter der schonenden dampfgarenden Zubereitung behält er alle wichtigen Vitamine und Mineralstoffe, wie Vitamin A und C, Kalium, Kalzium und Eisen. 

Mangold eignet sich auch hervorragend auch als Grundage für grüne Smoothies (s. Artikel Gemüse zum Frühstück)

Topanimbur - auch Indianerknolle genannt, wächst wie eine Kartoffel unter der Erde. Als Knolle ähnelt er dem Ingwer, als Blüte der Sonnenblume und lässt uns bei richtiger Zubereitung auch strahlen wie eine. 

​Er besteht ebenso zum Großteil aus Wasser, liefert aber unzählige Ballaststoffe, die unsere Verdauung unterstützen. Falls die Prävention nicht ausreichend war und ihr nach einem durchgemachten Infekt oder sogar Antibiotikagabe eure Immun-und Darmsytemflora wieder regenerieren wollt, wird ihm sogar eine präbiotische Wirkung nachgesagt. 

Weil sie uns Beerenkräfte verleihen

Holunderbeere oder Fliederbeere, am Baum des Lebens und der Sippen wachsend, wurde sie schon seit ihrer Entdeckung als Heilmittel verwendet. 

Ihr Saft wird als schweißtreibendes und fiebersenkendes Medikament verwendet und sagt somit Erkältungen und Grippeviren den Kampf an. 

Wichtig ist, dass rohe Holunderbeeren ungenießbar sind, Übelkeit und Erbrechen auslösen können. 

Brombeere - die ursprünglich aus Nordamerika stammende Beere gewinnt in Sachen Heilpflanze. 

Sie besitzt neben Vitamin C, Vitamin E den höchsten Anteil an Provitamin A. Diese unterstützen uns in Form von Zellschutz, zahlreichen Stoffwechselfunktionen und Ballaststoffen für eine anregende Verdauung.

Heidelbeere - auch Bickbeere genannt, da sie von allen Beeren die regenerierendste Funktion als wahres Anti-Aging-Wunder besitzt.

Vitamin C erhöht die Produktion an Kollagen. Vitamin E fängt freie Radikale ab und hilft somit das Immunsystem zu stärken. 

Wenn der nächste Südenurlaub noch auf sich warten lässt - unsere heutigen 5 zum Thema Regeneration

1. Schnappt euch also euren Herbstmantel

2. den Einkaufskorb

3. ab an die frische Luft

4. Regenerationspaket einkaufen und 

5. selbst zubereiten ! 

Bleibt fit, euer tappa.de Team Lübeck