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Nicht ohne mein Frühstück

Nicht ohne meine Marmeladenstulle, 

... ohne mein Croissant, 

... ohne meinen Kaffee, 

... ohne mein Müsli ...

Jeder von uns hat Gewohnheiten, die uns bei unserem Start in den Tag begleiten und stärken. 

Aber sind sie wirklich nötig? Habt ihr sie schon einmal bewusst weg gelassen oder eine Alternative versucht?

Habt ihr mal eine andere Straße auf dem Weg zur Arbeit genommen? Ein Glas Organgensaft statt des Morgenkaffee getrunken? Ein Glas Milch mit Honig statt dem Feierabend Bier? 

Oft sind wir so in in unseren Gewohnheiten gefangen, dass wir sie garnicht mehr bemerken oder genießen. 

Es bedeutet nicht, dass wir sie komplett ablegen, aber wieder wertschätzen und vielleicht mal neu kombinieren sollten. 

Was wäre da optimaler, als unser Begleiter und Start in den Tag - das Frühstück. Wir wissen, nicht jeder Tag ist gleich. 

Der eine chaotisch, der andere startet schon viel zu früh, es regnet, das Auto springt nicht an...auf so viel müssen wir in unserem stressigen Alltag gewappnet und vorbereitet sein. 

Das gelingt unserer Meinung nach nur mit ausreichend Energie und Nährstoffen, die uns bei Laune halten und individuell an unsere physische Situation angepasst sind. 

Das Frühstück 

"Noch`n Toast, noch`n Ei, noch`n Kaffee, noch`n Brei..." singt es aus dem Radio.

"Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König und Abendessen wie ein Bettler" predigt die Mama.

So viele Geschichten und Gerüchte existieren über die beliebte Mahlzeit. 

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung spricht die Empfehlung aus:

Unser 100%iger Gesamtenergiebedarf sollte sich aus 55-60 % Kohlehydrate, 10-15 % Eiweiß und 30 % Fett zusammensetzen.

Dieser Gesamtenergiebedarf ist für jeden individuell berechnet durch unseren Grundumsatz + Leistungsumsatz.

Der Grundumsatz entspricht dem Ruhe-Nüchtern Umsatz und bezeichnet, was wir im Liegen, bei völligster Ruhe verbrennen.

Der Leistungsumsatz entspricht dem Arbeitsumsatz und bezeichnet, was wir bei unserer Tätigkeit, den Tag über verteilt verbrennen.

Für die optimale Aufnahme unserer Energie wird folgende Verteilung empfohlen:

Frühstück 25 % 1. Zwischenmahlzeit 10 % Mittagessen 30 % 2. Zwischenmahlzeit 10 % Abendessen 25 %

Wer nicht frühstückt, isst mittags und abends mehr und nimmt dadurch zu. Wer hingegen frühstückt ist leistungsfähiger und mindert durch ein ausgewogenes Frühstück Heißhungerattacken. Das Frühstück kurbelt den Stoffwechsel an und hilft dabei, danach aufgenommene Kalorien besser zu verbrennen. 

Viele, aber nur wenig wissenschaftlich bewiesene Fakten bestehen über die so wichtige Mahlzeit des Tages. 

Aus Beobachtungsstudien geht hervor, dass bei Menschen die regelmäßig frühstücken der Blutzuckerspiegel über den Tag verteilt stabiler bleibt und somit tatsächlich Heißhungerattacken vermieden werden können. 

Wir finden unterm Strich - unser Frühstück hat das meiste Gewicht, wie wir in den Tag starten. 

Unser Frühstücksbedarf ist abhängig von dem, was wir darauffolgend leisten müssen. 

Für den, der wie meine Kollegen mit dem Rad 30 Minuten zur Arbeit radelt oder die Krankenschwester, die 30 Minuten über die Gänge zur Visite flitzt, bedarf es schon eines richtigen Powerfrühstücks.

Wichtig ist, in sich hineinzuhören, zwischen Hunger und Gewohnheit zu unterscheiden und vorallem Zeit zum genießen zu haben. Dann kann einem auch das nicht anspringende Auto oder der morgendliche überraschende Sprint einen Strich durch die Rechnung machen.

Haben wir die stressige Woche dann geschafft, ist natürlich auch mal ein völlig entspanntes Frühstück im Bett nicht zu verkennen. Ihr freut euch auch schon?

Ihr habt es fast geschafft - das Wochenende ist in Sicht!

Morgen gibt es abwechslungsreiche Frühstücksalternativen zu Marmeladenstulle, Crossaint und Co für zu Hause, auf dem Weg ins Büro oder gemütlich im Bett.

Euer tappa.de Team Lübeck